Freitag, August 25, 2006

Mir kann

nun wirklich keiner besondere Sympathien für den Islam nachsagen. Aber das hier hat mich aufhorchen lassen:
Hunde und Katzen verboten

In den saudiarabischen Städten Mekka und Dschidda dürfen ab sofort keine Hunde und Katzen mehr verkauft werden. Die Provinzverwaltung beschloss, Geschäfte schließen zu lassen, die Haustiere anbieten. Die Religionspolizei hatte sich zuvor über junge Saudis beschwert, die mit ihren Haustieren in der Öffentlichkeit spazieren gehen.

Wie die Zeitung "Arab News" berichtet, erklärten die islamischen Religionswächter, einen Hund auszuführen, verletze die Kultur und Tradition des Königreichs. Die meist jungen Tierhalter seien offensichtlich von "westlicher Kultur beeinflusst". "Hund" ist im Arabischen ein Schimpfwort.

Quelle: N-TV
Angesichts der Viechermassen in unseren Städten wäre so eine Steinigung von Kötern mitsamt ihren neurotischen Besitzern kein unmenschlicher Lösungsansatz. Man kann nicht die ganze Drecksarbeit den Jagdberechtigten aufhalsen.

Dienstag, August 08, 2006

Ich ziehe um.

Sehen Sie, meine Lieblingsstadt ist Singapur, ich war da unterwegs und wollte eine Zeitung kaufen, bis mir auffiel, dass es da gar keine Kioske gibt. Und nach weiteren drei Stunden fiel mir auf, dass es überhaupt nur eine Zeitung gibt, und die wurde von niemandem gelesen. Da habe ich gleich ein ganz schlechtes Gewissen gekriegt, weil ich festgestellt habe, dass so eine Welt ohne Zeitungen unheimlich entspannend ist.
Na gut, okay, ich geb's zu: Der Umzug scheitert dann wieder daran, dass ich keine Ahnung habe, wo Singapur liegt.

Zitat: Harald Schmidt im Interview.

Dienstag, August 01, 2006

Anlässlich

des besoffenen Mel Gibsons Gepöbel habe ich mich gefragt:

Nehmen wir an, einer ginge zum Arzt und sagte, Herr Doktor, eigentlich geht's mir gut, aber ich fühle mich in Gegenwart von Juden ohne jeden Grund unwohl, anlasslos bedroht, bis aufs Blut provoziert, ich muss mir zwanghaft scheinrationale Rechtfertigungen hierfür ausdenken, und wenn ich etwas über den Durst trinke, dann platzt die ganze Scheiße aus mir heraus; meinen Sie, der bekäme eine Psychotherapie bezahlt?

Ich hätte

einen passenden Namen für die Aktion der Bundeswehr, im Rahmen der UNO in den Libanon zu gehen, anzubieten:
Unternehmen Diaspora
Ich wette, der Führer hätte darüber gelacht. They don't make jewhaters like Hitler anymore.



P.S. "Unternehmen Barbarossa" ginge natürlich auch, der Rotbart ist ja schließlich da unten irgendwo ertrunken.

Ist Ihnen

auch aufgefallen, wie viele Deutsche im Augenblick aus dem Libanon zurückkehren? 6.000 sollen es sein, und der Zähler rattert weiter.

Sie sind mir ja alle herzlich willkommen, aber man fragt sich doch:

Was zum Teufel treiben diese Leute eigentlich da unten?